Freitag, 22. Mai 2009

Keine Freude Mit UEFA-Wertung

Diese Punktewertungen führen ein Eigenleben und existieren irgendwie abseits der realen Fußballwelt.

Aber: Eine Mannschaft, die es innerhalb einer Liga in die internationalen Ränge schafft, hat das höhere Spielniveau eben dieser Liga erreicht. Und die Spielstärke diese Clubs wäre ähnlich, wie jene seines Nachbars in der Tabelle einzustufen.

Wenn aber Austria und Ried/Sturm in die Europa-Liga einziehen, dann haben die die beiden Vereine ganz unterschiedliche Voraussetzungen zum Weiterkommen. Also mir erscheint das kurios, dass ein Erfolg, der von drei Jahren eingefahren wurde mit dem Jetzt und Heute etwas zu tun hat. Nichts ist gleichgeblieben; weder die Mannschaft, noch der Trainer und auch nicht die finanziellen Rahmenbedingungen, die eine Grundlage für den sportlichen Erfolg sind. Ganz krass ist es etwa beim GAK. Laut UEFA ist die Spielstärke österreichischer Clubs so gereiht: Austria, GAK, RAPID, Salzburg.

Also wenn ein Ranking so daneben liegt, dann kann man damit nicht zufrieden sein. Man sollte es verbessern und zwar so, dass dem Länderkoeffizienten ein höherer Stellenwert gegeben wird. Was ein österreichischer Klub an Erfolgen einfährt, kommt den anderen Clubs zu Gute. Das ist im Prinzip ohnehin so aber eben zu wenig. Der Zufallscharakter punktueller Erfolge hat zu viel Gewicht.
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