Montag, 23. November 2009

Wettskandal, na und?

Der aktuelle Wettskandal sollte Anlass genug sein, sich grundsätzlich zu überlegen, wie solche Manipulationen ablaufen. Das heutige Interview von Minister Darabos, war wiedereinmal von kompletter Unkenntnis der Sachlage geprägt; sinngemäß hat er gemeint, "involvierte Vereine müssten aus dem Spielbetrieb ausgeschlossen werden"; so als ob ein Verein als solcher ein Spiel manipulieren könnte; das können nur einzelne Spieler.

Wir, die Zuschauer, sind enttäuscht, wenn unsere Helden in den Verdacht kommen, dass der Spielverlauf nicht vom Siegeswillen sondern vom Gegenteil geprägt ist und man fragt sich, welche Möglichkeiten der Zuschauer hat, solche Machenschaften auch ohne Kenntnis der Vorwarnsysteme der Wettbüros erkennen zu können.

Was weiß man?

  • man kann gewollt verlieren aber nicht gewollt gewinnen
  • der Täter ist eher in den Reihen des Favoriten zu suchen, der eine Begegnung verliert
  • manipulierte Tore fallen früh
  • gesichert Wissen können wir als Zuschauer nicht, nur Indizien beobachten
  • Schiedsrichter können einen bestimmten Spielausgang begünstigen aber nicht erzwingen

Torfolge in einem Spiel

Fakt ist, dass die Torhäufigkeit im Laufe eines Spiels zunimmt. Am Anfang fallen weniger Tore, am Ende mehr. Der Mittelwert für 15 Minuten beträgt 16.7% der geschossenen Tore. (16.7*6=100%). Bei allen Spielen von Rapid seit 1911 gilt aber folgende Verteilung der Tore pro aufsteigende Viertelstunde: 14%-15%-15%-17%-18%-19%. (http://rapid.iam.at/statistics.aspx?id=goal&id1=statistics15 auf "relativ" umschalten). Das heißt, dass die Tore eher später fallen als früher.

Will ein einzelner Spieler einem Gegner einen Sieg ermöglichen, noch dazu einem schwächeren Gegner, dann kann er nicht davon ausgehen, dass dieser Gegner Torchancen am laufenden Band haben wird, eher das Gegenteil muss er annehmen. Daher muss ein Tormann oder Verteidiger, der ein Spiel in Richtung einer Niederlage der eigenen Mannschaft manipulieren will, den Gegner bei der allerersten Gelegenheit durchbrechen lassen, da er ja nicht weiß, ob das im Laufe des Spiels überhaupt noch einmal der Fall sein wird.

Theoretisch könnte auch ein Stürmer manipulieren, indem er einen Torschuss absichtlich neben das Tor setzt, doch dadurch hat die gegnerische Mannschaft noch lange nicht gewonnen.

Es sind wenige Spieler involviert: aus Gründen der leichteren Geheimhaltung und wegen der Einnahmenteilung.

Es geht um hohe Gewinne. Diese sind aber nur zu erzielen, wenn die Quoten günstig sind. Tendenziell wird daher der Außenseiter gewinnen, den die Verteidigung des stärkeren Gegners gewinnen lässt.

Indizien für ein manipuliertes Spiel sind daher
  • ein Sieg des Außenseiters; die spielstärkeren Mannschaften sind daher dafür eher anfällig als die spielschwachen.
  • ein Tor bei der ersten sich bietenden Gelegenheit
  • ein Fehler des Tormanns oder eines Verteidigers
  • wenn mehrere Tore fallen, müsste immer derselbe Spieler für das Tor verantwortlich zeichnen
Ein nicht-manipuliertes Tor kann natürlich ebenfalls früh fallen, wie zum Beispiel beim Freistoßtor von Hofmann gestern. Wie gesagt sind das nur Indizien aber keine Beweise.

Motivation 

Ganze Mannschaft beteiligt

Dass Partien mit einem Wunschergebnis möglich sind, wissen wir spätestens seit dem WM-Spiel zwischen Österreich und Deutschland bei der WM in Südamerika, welches 0:1 endete, ein Ergebnis, von dem beide Teams profitierten. Dieses Spiel war mit Sicherheit (und von beiden Mannschaften) manipuliert; man spielte zwar, aber nicht um zu gewinnen, sondern um sich den Aufstiegsplatz zu sichern und ein anderes Land dadurch zu eliminieren. Manipuliert wird, um eine bestimmte Tabellenreihung herbeizuführen. http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtangriffspakt_von_Gij%C3%B3n

Ideelle Gründe

Eine Begegnung im Vorjahr zwischen Rapid und Mattersburg ergab einen Außenseitersieg von Mattersburg. Das allein wäre noch nicht überraschend, war das Ergebnis doch für Rapid ohne Bedeutung; es sicherte aber Mattersburg den vorletzten Ligaplatz. Auffällig daran war, dass bei allen drei Toren der Mattersburger der Rapid-Verteidiger Patocka beteiligt war, der noch dazu früher bei Mattersburg gespielt hat. Ein Indiz, kein Beweis. Und wenn es wahr wäre, dann fällt es vermutlich in die Kategorie der ideellen Manipulation - hoffe ich zumindest.

Manipulation mit Bereicherung

Der häufigste Fall aber dürften eben die Wetten sein. Eine Mannschaft ermöglicht einer anderen den Sieg, um Wettgewinne zu ermöglichen; Vorzugsweise die stärkere Mannschaft der schwächeren, wegen der Quoten, versteht sich. Am ehesten in Verdacht geraten der Tormann und die Verteidiger. Am wahrscheinlichsten ist, dass ein, höchstens zwei Spieler beteiligt sind.

Red Bull-Rapid 0:7

Indizien für eine solche Manipulation, aber nicht bei Rapid sondern bei Red Bull beim Spiel Red Bull-Rapid 0:7, da einige Zeit nach dem Spiel über hohe Einsätze auf einen Kantersieg von Red Bull berichtet wurde. Es wurde aber wegen gewisser Mängel bei den Aufzeichnungen zu spät bemerkt, so dass man dem Verdacht nicht nachgegangen ist. Außerdem haben in diesem Jahr viele Spieler RedBull verlassen - wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Und sie waren wegen des Geldes dort, nicht wegen eines Meistertitels, wie mir scheint. Man müsste einfach das ganze Spiel ganz genau analysieren und untersuchen, wie die Verteidiger agiert haben, denn als Rapid-Fan schaut man ja nicht unbedingt auf deren Aktionen. Aber auch in diesem Spiel sind die entscheidenden Tore relativ früh gefallen.

Rapid-Famagusta 1:3

Das erste und entscheidende Tor von Famagusta fiel aus dem ersten Schüsschen und der Tormann schien auf dem falschen Fuß zu stehen, jedenfalls hat er sich überhaupt nicht bewegt. Dieses Tor warf Rapid aus der Qualifikation. Ohne diesen Fehler wäre Famagusta nie aufgestiegen. Ein Indiz, nichts weiter. Allerdings müsste man jetzt, im Nachhinein auch das vorangegangene Auswärtsspiel noch einmal analysieren, ob diese dortigen Tore nicht etwa auch vermeidbar gewesen wären.

Von zentraler Bedeutung ist daher der Charakter der Spieler und wie es dem Management gelingt, die Spieler so auszuwählen, und wie es dem Trainer gelingt, den Teamgeist über den persönlichen Egoismus zu stellen. dass sie den Verlockungen des Geldes widerstehen können. Das Betriebsklima ist sicher ein mit entscheidender Faktor.

Eine Mannschaft, die oft gewinnt, wie zuletzt Rapid, ist frei von Manipulationsverdacht. Untersuchen muss man die verlorenen Spiele der Favoriten.

In der laufenden Saison hat Rapid gegen Sturm und Mattersburg verloren, und in beiden Spielen hatte der Schiedsrichter erheblichen Anteil. Weiters wurde als Außenseiter gegen Hamburg gewonnen aber alle Tore waren von großen Zufälligkeiten begleitet ohne sichtbaren Anteil eines Verteidigers oder Tormanns.

Es ist aber auch möglich, dass die Motivatoren in den laufenden Betrügereien ganz anders verlaufen, dass nämlich weniger der Spielausgang als sehr viel schwerer zu analysierenden dynamischen Wettangebote während des Spiels das Manipulationsziel sind. Aber das werden wir in den nächsten Tagen sicher erfahren.

Der Trick mit dem Einschleusen von Spielern ist natürlich eine neuerliche Herausforderung für das Management.

Freitag, 6. November 2009

..ganz Europa wird paniert

Rapid verliert im vierten Gruppenspiel gegen Hapoel 0:3.

"Rapid marschiert, Wien regiert, ganz Europa wird paniert." Das Banner beim ersten Gruppenspiel gegen den HSV hatte ungewollt etwas Prophetisches, denn noch ist der Spruch nicht falsch, denn Israel ist nur fußballpolitisch ein europäisches Land.

Überrascht über die Niederlage müssen wir aber nicht sein, denn das glatte Ausscheiden der Salzburger in der Champions-League gegen Maccabi hätte uns Warnung genug sein können (und viele haben auch gewarnt).

Klagen darüber, dass Spieler schlechter als sonst gespielt hätten, kann ich nicht. Ich fand, dass das Spiel - wenigstens der Beginn - eine fatale Ähnllichkeit mit dem HSV-Spiel hatte, nur halt in der umgekehrten Richtung. Denn beim Spiel gegen den HSV war das Freistoßtor von Steffen zum 1:0 ein bisschen abgelenkt - tragisch für den HSV, so wie das 0:1 gegen Hapoel - tragisch für Rapid. Das restliche Spiel gegen den HSV war eine Abwehrschlacht mit gut und glücklich abgeschlossenen Kontern. Und im Spiel gegen Hapoel übernahmen wir die undankbare Rolle des HSV.

Beobachtet man die Benotung der Spieler in manchen Postings und Zeitungen, dann ist es doch sonderbar, dass bei Niederlagen die Noten sich zwischen 3 und 5 bewegen, andernfalls zwischen 1 und 3. Ich glaube aber nicht an diese kollektiven Leistungsschwankungen. Dieselben Spieler bei einem Sieg einfach weniger bis gar nicht kritisiert, denn zum Kritisieren findet sich immer was. Sollte das morgige Spiel gegen den LASK gewonnen werden, dann werden die Noten gleich wieder um einige Punkte nach oben wandern. Doch es ist der Gegner, der die Noten macht und ein starker Gegner zeigt die Mängel deutlicher auf.

Unser eigentlicher Kontrahent heißt nun HSV und die Dramatik in unserer Gruppe ist, dass es bis zum letzten Spiel spannend sein kann.

EUROPA-League: Vierte Runde

Folgewirkung der vierten Runde

Trotz Niederlage verbessern sich in der dritten Runde unsere diversen Koeffizienten dank des Salzburg-Sieges.

(+) Landeskoeffizient 2009/10
29.5 (27.5 (24.5 (19.5)))

(+) Landeskoeffizient pro Team 2009/10
7,375 (6.875 (6.125 (4.875)))

(-) Ranking des Landeskoeffizienten
6 (3 (3 (3))): I, ES, ENG, DE, F, A...

(+) Teamkoeffizient RAPID
4.475 (4.375 (4.2250 (2.975)))

(+) Teamranking Punkte (letzte 5 Jahre)
10.415 (10.265 (9.015))

(~) Teamranking Platz
146 (146 (145 (155)))

(+) Landesranking 2010
20 (22 (20))

17.575 (17.075 (16.325))

Es ist nicht nicht alles verloren. Unser Gegenspieler heißt jetzt nicht Hapoel sondern HSV. Und das nächste Spiel gegen HSV ist jetzt unsere letzte Chance. Und bei einem Sieg sind wir wieder im Rennen.

Donnerstag, 5. November 2009

Was ist "Schicksal" Herr Pacult?

Peter Pacult verneint die Frage, ob denn das Spiel gegen Hapoel Tel Aviv ein "Schicksalsspiel" sei, und meint, die "Titanic", das wäre Schicksal" gewesen: http://www.sportnet.at/pacult_schicksal_war_die_titanic.urla (Dieser ursprüngliche Link wurde bereit gelöscht: 2011-09-01)

Nach meiner Interpretation des Begriffs "Schicksal" handelt es sich dabei um Zufälle, die jemanden persönlich betreffen. Es handelt sich nicht um geplante Handlungen, denn die meint man, in der Hand zu haben. Nein, es sind alle Ereignisse, deren Eintreffen für uns nicht voraussagbar ist und die auf unser Leben einen Einfluss haben. Positiv oder Negativ.

Die Titanic ist nur insofern unser Schicksal als wir diese Katastrophe als eine ständig vorhandene Mahnung vor eigener Selbstüberschätzung vor Augen haben. Aber unmittelbar betroffen und verändert wird unser Leben dadurch nicht. Die Titanic war Schicksal für die Menschen an Bord und deren Angehörige.

Hingegen ist das Ereignis heute Abend für alle Beteiligten in Österreich und Israel von größter Bedeutung. Es werden die Weichen gestellt, ob Rapid die Gruppenphase übersteht. Das Ergebnis ist nicht vorhersagbar (auch, wenn es einige, die zum Wetten neigen, erraten werden), allein wir wissen nicht, mit welchen Gefühlen wir heute Abend das Stadion verlassen. Aber egal, ob wir es als positiv oder negativ empfinden werden, Bier wird fließen und es wir gelacht und geweint werden, fragt sich nur auf welcher Seite.

Es ist ein Schicksalsspiel für Rapid.

Sonntag, 1. November 2009

Wie unparteiisch sind Unparteiische?

Das Spiel Rapid-Ried endete 1:0. Es gab bei einem Brutalo-Foul von Burgstaller an Jelavic nur eine Gelbe, für eine leichte Berührung des Rieder Verteidigers durch Gartler mit der Hand aber gleich Rot.

Wieder einmal werden Schiedsrichterfehlleistungen mehr diskutiert als das Geschehen im Spiel.

Fehler der Schiedsrichter wirken sich im Mittel nicht aus, es sei denn, es geht "um die Wurst", also um den entscheidenden Punkt. Gestern war das Glück trotz Schiedsrichterfehlleistung auf unserer Seite, in Graz und Mattersburg aber nicht.

Bei unseren Fahrten ins Fußball-Mutterland habe ich beobachtet, dass (subjektiv) weniger Fouls gepfiffen werden und dass die Schiedsrichter das Spiel besser im Griff haben. Vielleicht fallen sie nicht auf jedes Schauspiel herein, sodass es sich weniger lohnt, zu schauspielern. Kurz: die Qualität der Schiedsrichter kommt mir in England höher vor.

Die Schiedsrichterwerbeaktion www.schiri.at zeigt, dass man zu wenig InteressentInnen für dieses Amt hat. Und auch wenn die Aktion Wirkung zeigt, wied es Jahre dauern, bis die Talentierten unter den Bewerbern in die Bundesliga aufsteigen werden. Wir haben derzeit keine besseren als die Einwallers, Messners und Bruggers.

Eine objektivierte Betrachtung versucht http://wahretabelle.at/. Demnach wären heute die Gewinner durch Schiedsrichterfehlentscheidungen die Dosen und die Verlierer die VTKler.

Was wir nicht wissen, ob diese unerfreulichen Fehlentscheidungen nicht systematisch gegen den "Klassenprimus" ablaufen; sei es aus einem subjetiven Gerechtigkeitsempfinden der Schiedsrichter (bei einem Rapid-Heimspiel ja nicht den Eindruck erwecken, die Heimmanschaft zu bevorzugen, sich ja nicht vom Fan-Support beeinflussen zu lassen) oder aus einer gemeinsamen Präferenz der Schiedsrichter an sich (Verschwörungstheorie).

Die Frage ist daher: Wie unparteiisch sind Unparteiische?

Flugblatt zur Pyrotechnikgesetznovelle

Geändert am 2011-09-01 22:14 von Franz Fiala — Kategorisiert als: Fans, Rapid

AUSSENDUNG ZUR NOVELLIERUNG DES PYROTECHNIKGESETZES

Am 5.11.2009 trifft der Ausschuss für innere Angelegenheiten zusammen, um ein neues Pyrotechnikgesetz zu verabschieden. Die geplanten Änderungen zwingen uns dazu, öffentlich zu diesem Thema Stellung zu nehmen, da diese Novellierung alle aktiven Fans in Österreich unverhältnismäßig kriminalisiert und nicht im Geringsten auf die Wünsche oder wenigstens Erfahrungen der aktiven Szenen des Landes eingeht.

Das BMI argumentiert die Wichtigkeit dieses Gesetzes mit dem zunehmenden Missbrauch von Pyrotechnik in Fußballstadien, welcher zu zahlreichen Körperverletzungen geführt haben soll. Da im Block West seit Jahren auf kontrollierten und verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik Wert gelegt wird, ist dieses Vorgehen der Regierung ein Schlag ins Gesicht. Pyrotechnik ist ein fixer Bestandteil unserer Fankultur und sorgt nicht nur für optische Highlights, sondern trägt einen großen Teil zur hervorragenden Stimmung im Gerhard Hanappi Stadion bei. Es sorgt nicht nur für begeisterte Gesichter auf allen Tribünen, sondern ist seit langem Teil des Spektakels Stadionbesuch, welcher von Jung und Alt ohne Angst genossen werden kann. Jedoch distanzieren wir uns von der Verwendung so genannter "Böller", welche im Gegensatz zu den von uns eingesetzten optischen Mitteln nachweislich Schaden angerichtet haben.

Von Seiten der Medien und der Regierung werden Bengalische Feuer fälschlicher Weise fortwährend mit Gewalt assoziiert. Wir stehen Woche für Woche im Stadion und uns sind keinerlei Verletzungen von Besuchern des Block West oder von Besuchern anderer Kurven des Landes bekannt. Gegenteilige Äußerungen von Verantwortlichen des Innenministeriums sind uns unerklärlich und können daher nur als bewusste Manipulation der Tatsachen angesehen werden.

Desweiteren ist es sehr verwunderlich, dass das zu verabschiedende Gesetz nicht für andere Sportveranstaltungen (z.B. Skirennen) bzw. für Brauchtumsveranstaltungen (z.B. Krampusumzüge) gelten soll, und somit eine reine Lex Fußball darstellt. Außerdem halten wir die angedachten Freiheits- bzw. Geldstrafen für absolut übertrieben und unverhältnismäßig.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen dazu auf, mit einer Legalisierung bzw.  Nichtkriminalisierung von Pyrotechnik in den Fankurven ein Ausleben unserer Leidenschaft zuzulassen. Die aktiven Szenen sind jederzeit bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen, sodass kein Zuseher mit Verletzungen rechnen muss. 


LEGAL & KONTROLLIERT STATT ILLEGAL & KRIMINALISIERT!

Die aktiven Gruppen der West- und Osttribüne Ultras Rapid Block West 1988 Tornados Rapid 1996 Green Lions Green White Spirits Green White Angels Hütteldorfer Xindl Alte Garde Lords Rapid