Sonntag, 30. November 2014

Weihnachtsfeier, Teil 1

Für ein Rapid-Mitglied besteht die Rapid-Weihnachtsfeier aus zwei Teilen, einem Tag, an dem man die Karten besorgt und dann den Tag der eigentlichen Weihnachtsfeier. Gestern, Samstag, 29.11. war der erste Teil.

Wegen der großen Nachfrage landete die Weihnachtsfeier nach Gastspielen in der Stadthalle und im Gasometer schließlich in der Eventpyramide Vösendorf und wird dort seit 11 Jahren veranstaltet. Das Platzangebot ist auf etwa 1700 Plätze beschränkt und daher wird in einem ersten Teil ermittelt, wer überhaupt teilnehmen kann.

Wir waren in jedem Jahr in der Event-Pyramide dabei. Nicht immer auf einem so tollen Platz wie heuer, aber das große Rapid-Fest ist für uns ein Fixpunkt in der Vorweihnachtszeit geworden.

Der Kartenvorverkauf beginnt an einem Samstag um 9:00 und zu diesem Zeitpunkt sind bereits etwa 80 Rapid-Mitglieder in einer langen Schlange angestellt, alle brauchen sie natürlich mehr als nur einen Platz, meist ganze Tische für den Fanclub. Mit der Wartenummer 80 bekommt man seine Plätze schon ziemlich weit hinten im Saal.
Warteschlange am Samstag um 7:00
Weil ich für 30 Personen Karten besorgen sollte, teils für den "Klub der Freunde", teils für "EwkiL:Rapid", wollte ich mir als Pensionist nicht nachsagen lassen, ich hätte mich zu spät angestellt und daher begab ich mich schon am Freitag Nachmittag in die Keisslergasse und positionierte dort meinen Gartensessel mit Decke und einem Heizstrahler, denn Ivica Viskup war so nett und legte mir einen Stromanschluss nach draußen. Ich konnte nicht nur den Heizstrahler betreiben sondern konnte auch mit meinem Laptop arbeiten; ja, aber nur bis zum Eintreffen der ersten Platzkonkurrenten, denn es gibt unter Fußball-Anhängern eine Menge zu erzählen und dabei ist ein Computer eher störend.
Keisllergasse, Freitag 14:00
Dieses Kartenritual besteht schon seit vielen Jahren und die dort versammelten Rapidler kennen einander schon gut. Im heurigen Jahr gab es aber die Besonderheit, weil das Hanappi-Stadion nicht mehr an seinem Platz stand. Wir saßen also am "Friedhof von St. Hanappi". Das wird sich im nächsten Jahr nicht mehr wiederholen, denn zu diesem Zeitpunkt wird die derzeit freie Sicht auf die etwa 200 Meter entfernte Linzerstraße schon durch den Neubau verdeckt sein.
Blick von der Keisslergasse zur Linzerstraße
Diese Anstellerei gehört schon zu den verrücktesten Sachen, die man sich als Fußballfan antun kann.

Zu erleben, wie die letzten Mitarbeiter von Rapid, kopfschüttelnd die Geschäftsstelle verlassen und uns Mut zusprechen; zu sehen wie der Straßenverkehr langsam abnimmt, sich das Stags-Head langsam mit Gästen füllt; wenn ein Auto mit einer auffälligen Dachgalerie auftaucht, die sich wie von Geisterhand bewegt und einen Rollstuhl neben dem Auto absetzt. Der Fahrer schwingt sich in den Rollstuhl, fährt damit routiniert ins Lokal und nimmt an der Karaoke-Show teil. Wenn immer wieder einer aus unserer Runde ins Stags-Head verschwindet und dort erstaunt in die Karaoke-Show hineinplatzt; wenn sich diese Mikro-Events in umgekehrter Reihenfolge wiederholen. Wenn die Lichter im Hütteldorfer-Bad ausgeschaltet werden, wenn die letzten Nachtschwärmer mehr oder weniger nüchtern, den Eingang zum Stags-Head suchen und vor verschlossenen Türen stehen, wenn man dann doch - Kälte hin oder her - einschläft aber gleich danach wieder vom ersten Autobus geweckt wird. Ein Rapidler, der im Bundesheer-Schlafsack wie ein Pinguin durch die Gegend watschelt, solche mit beheizten Schuheinlagen und daneben andere, ohne jeglichen Kälteschutz, wenn Martina als erste wieder in die Geschäftsstelle kommt und wir alle auf Andy warten, der schließlich der Warterei ein Ende bereitet, schnell noch einen Kaffee im Stags-Head trinken und um 8:30 geht's los mit der Kartenverteilung.
Jeder vergebene Sitzplatz wird auf einem großen Tischplan markiert (Bild aus dem Vorjahr)
Eigentlich hätten wir vereinbaren können, bis zur Sperrstunde im Stags-Head zu bleiben aber alle sind soweit Sportler, dass sie diese Herausforderung der Langeweile und Kälte auf sich nehmen. Niemand murrt über das sonderbare Procedere. Alle wissen, der Lohn sind die besten Karten beim größten Fest des besten Fußballklubs der Welt.

Die allgemeine Stimmung wird natürlich von den Ergebnissen der letzten Spiele beeinflusst aber auch ein momentanes Tief tut diesem Wunsch nach einem gemeinsamen Erlebnis keinen Abbruch. Denn es ist so, wie es Domenico bei der Hauptversammlung als Ergebnis der Auswertung der Fragebögen gesagt hat: ja, bei Rapid geht es um Fußball aber mehr noch um Gemeinschaft. Und jedes dieser vielen gemeinsamen Erlebnisse vertieft diese Gemeinschaft und verbindet Bevölkerungsschichten, die anderswie kaum unter einen Hut zu bringen sind.

Eigentlich geht es bei der Anstellerei nur darum "wo" man sitzt, denn Karten gibt es für alle, die persönlich kommen, genug. Würde es daher keine Wartenummern geben und würden sich alle Interessenten einfach um 9:00 treffen, müsste man nur ein Verfahren erfinden, das eine Reihenfolge bei der Zuteilung der Tische ermöglicht.

Ein Weihnachtsfeier-Abo-Platz
So wie im Stadion behält man seinen einmal zugewiesenen Platz wie ein Abo auch im nächsten Jahr. Es wird also nicht jedes Jahr neu zugeteilt sondern ein einmal belegter Platz bleibt im Besitz des Abonnenten.

Versteigerung
Oder es gibt eine Versteigerung. Dann würden die besten Plätze von jenen ersteigert, die eben bereit sind, mehr Geld dafür auszugeben. Man könnte auch gleichzeitig Preiskategorien einführen.

Verlosung
Oder es gibt eine Verlosung, die mit der Zuteilung ganzer Tische beginnt und dann auf den Resttischen die Einzelkarten zuweist.

Mitglieder-Ranking
Schließlich wäre auch denkbar, dass man aus der Beziehung eines Mitglieds zum Verein ein Mitglieder-Ranking ableitet, die eine Reihung ermöglicht. Dann wären zum Beispiel altgediente Mitglieder, "Ein Leben lang"-Mitglieder, Mitglieder, die auch Abonnenten sind, Mitglieder, die sich am Merchandising beteiligen usw. eher weiter vorne gereiht. Wenn also ein Mitglied gerade eintritt, dann ist es in dieser Mitglieder-Hierarchie eher weiter hinten. Mit jedem weiteren Jahr der Mitgliedschaft oder auch mit einem Abo steigert man seine Punkte-Zahl im Mitglieder-Ranking und sitzt dann weiter vorne. Es ist ja auch bei der Hauptversammlung so, dass Jungmitglieder noch kein Stimmrecht besitzen.

Aber alle diese Zuteilungs-Mechanismen erschweren, dass befreundete Mitglieder an einem Tisch sitzen können, sodass schlussendlich doch die Anstellerei und die immer wieder neue Zuteilung der Plätze jener Weg ist, der uns, einem Pensionisten, einer Volksschullehrerin und einem Fabriksarbeiter die besten Plätze im Saal beschert.
Die drei von der Geschäftsstelle

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Freitag, 28. November 2014

Hauptversammlung

Die Hauptversammlung 2014 fand am 27.11. um 19:00 im Kongress-Center der Messe Wien statt. Der riesige Saal war zu Beginn der Veranstaltung voll, sehr zur Freude der Veranstalter. Und es gab Einiges an Neuigkeiten rund um Rapid. Der strittigste Punkt war wohl die Bestellung von Christoph Peschek zum Geschäftsführer von Rapid (Eigenbericht von Rapid und hier der etwas klarere Bericht von 90minuten.at). Jeder der Sprecher nimmt darauf Bezug, dass sich Rapid derzeit nicht gerade im Aufwind befindet; dennoch ist man wegen des internationalen Startplatzes optimistisch.

In der halben Stunde bis zum eigentlichen Beginn um 19:30 kommen Kurt Garger, Renate Brauner und Robert Grüneis (Wien Energie) zu Wort. Derzeit ist Kurt Garger Sportdirektor bei der Vienna. Von den vier Meistertiteln und vier Cuptiteln auf die Kurt Garger in seiner Karriere bei Rapid zurückblicken kann, können heutige Spieler und deren Fans nur träumen.

Kurt Garger

Sportdirektor Andreas Müller berichtet über die Transfers, Erfolge und Misserfolge der letzten Saison. Er beherrscht schon perfekt das Wortspiel wenn über die lokalen Rivalen gesprochen wird und er fordert auch Loyalität gegenüber den Spielern und gegenüber dem Verein, eine Tugend die im Wiener Publikum tatsächlich gerne vergessen wird.

Andreas Müller berichtet über die abgelaufene Saison

Mit einem dynamischen Bericht über das abgelaufene Jahr zeichnet Präsident Kramer zunächst ein positives Bild und bittet auch Domenico Jacono zu einem Zwischenbericht über die Projektgruppe "Leitbild für den SK Rapid" auf das Podium.
Michael Kramer präsentiert die Projekte von Rapid
Domenico Jacono "Leitbild für den SK Rapid"
Danach geht es um die wichtigste Personalentscheidung der letzten Tage, die Bestellung von Christoph Peschek zum Geschäftsführer von Rapid. Die Aufgaben und Qualifikationen dieses Amtes werden aufgezählt und das Auswahlverfahren, das gemeinsam mit einer Personalberatungsfirma durchgeführt wurde, beschreiben. Christoph sei der geignetste aus 70 Kandidaten gewesen. Das Publikum kommt trotz einiger Unmutsäußerungen an dieser Stelle noch nicht zu Wort, denn zuerst präsentiert sich noch Christoph Peschek selbst.

Christoph Peschek präsentiert seine Vision von Rapid
Es war ihm schon anzumerken, dass ihn die Aufregungen dieser Tage und die Kritik aus dem Saal nicht unberührt gelassen haben. Aufhorchen ließ seine Aussage, dass er andere Ämter, die er derzeit noch inne hat, zurücklegen werde, um sich voll auf Rapid konzentrieren zu können.

Es folgte der Bericht der Kassenprüferin und des Finanzreferenten Martin Bruckner. Erst danach kamen die Kritiker der Personalentscheidung zu Wort, die allerdings durch Langatmigkeit viel von der durchaus angebrachten Kritik nicht ganz "rüber brachten". Der Vertreter der Personalberatungsfirma bestätigte zwar die Angaben des Präsidenten aber sein Auftritt war nicht unbedingt "vertrauenerweckend".

Es folgte eine Präsentation der Umfrage "Mitglied neu" und der Auswertung der zugehörigen Mitgliederbefragung sowie die Vorstellung der Fanartikel-Kollektion exklusiv für Mitglieder. Aber der eigentliche Hit war die Präsentation der neuen Mitgliedsform "Mein Leben lang". Für 1899,- Euro können 1899 Mitglieder eine lebenslange Mitgliedschaft erwerben. Für mich selbst ein fairer Preis, denn er motiviert mich zum länger leben; für meinen Sohn Florian geradezu ein Schnäppchen. Der Vorteil für Rapid: Rapid bekommt das Geld jetzt, wo man es braucht. Sollte man - sagen wir - 1000 solcher Mitgliedschaften verkaufen, wären das 2.000.000 Euro in der Rapid-Kasse; das ist so wie 20.000 neue Mitglieder. Ein Mikro-Sponsoring für den Kleinen Mann. Das Präsidium ließ sich nicht lumpen, denn jedes Präsidiumsmitglied erwarb eine solche Mitgliedschaft, der Präsident sogar zwei, denn jene mit der Nummer 1 widmete er unter große Jubel der Mitglieder Alfred Körner, dem ältesten aktiven Rapidler.

Mitgliedschaft "Mein Leben lang"
Das Stadion wollte natürlich auch präsentiert werden und Harry Gartler zeichnete ein Bild der verschiedenen formalen Meilensteine der letzten Monate. Dass es gelungen ist, eine Baugenehmigung innerhalb weniger Monate mit allen beteiligten Behörden durchzubringen sei für Kenner der Wiener Bürokratie wie ein kleines Wunder. Aber im Grunde war es wohl das gemeinsame Wollen aller Beteiligten, das dieses einzigartige Projekt Gestalt annehmen lässt. Rapid ist einer von nicht allzu vielen Vereine, der sein eigenes Stadion errichtet. Es wurde nicht vergessen, der Stadt für die Subvention und die Unterstützung zu danken aber Harry Gartler hat es durch die Art seine sehr guten Präsentation zum Ausdruck gebracht, dass er und damit auch Rapid nicht ganz ohne Stolz auf diese Leistung zurückblickt, deren baulicher Abschluss im Mai 2016 ziemlich gesichert erscheint.

Harry Gartler präsentiert das neue St. Hanappi, das Allianz-Stadion
In einer Laudatio auf den Langzeitpräsidenten Rudolf Edlinger beschrieb Michael Kramer die lebenslange Verbundenheit von Edlinger mit Rapid und verlieh diesem die Ehrenpräsidentschaft.

Ehrenpräsident Rudolf Edlinger
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Ich kann es mir nicht verkneifen den sonderbaren Gerechtigkeitssinn des ansonsten durchaus geschätzten Wiener Bürgermeisters zu kritisieren. Da hat er zwei Kinder, ein großes und ein halb so großes. Die Kinder brauchen Taschengeld. Schlau wie der Herr Bürgermeister ist, gibt er beiden Kindern gleich viel, weil das dem breiten Publikum sehr gerecht vorkommt. Natürlich hat aber das größere Kind bereits andere Ansprüche als das kleine aber das sagt der Herr Bürgermeister bei seiner Verteilungsaktion nicht in die Kamera. Da aber das große Kind bereits besser planen kann, stellt es (um dasselbe Taschengeld) ein ganzes Stadion auf die Beine, während das kleine gerade einmal sein Stadion vor Zugluft schützt, indem es die Stadionecken schließt, denn sitzen wird dort die meiste Zeit ohnehin niemand. 

Bleibt noch eine Anmerkung zu der Bestellung von Christoph Peschek: Verstehen kann ich die Kritiker schon, denn die Optik ist schief. Da konnte auch eine genaue Beschreibung des Auswahlverfahrens nichts ändern. Wenn in einem Auswahlverfahren steht "Beste Kontakte zu Behörden und öffentlichen Einrichtungen insbesondere zus Stadt Wien" (siehe Bild 44), dann kann man damit praktisch jeden Konkurrenten aus dem Rennen werfen, wenn man diesen Punkt entsprechend hoch gewichtet. Dabei nützt es auch nichts, wenn man beteuert, dass der Sieger, eben Christoph Peschek in mehreren Bewertungen die Bestnote erhalten hat. 

Denken wir dabei an den Autokauf: Psychologen wissen, dass sich unser Unterbewusstsein längst für ein konkretes Auto entschieden hat während unser Intellekt noch an einer Argumentation für dieses Modell arbeitet. 

Vielleicht war die Art der Bestellung nicht so transparent wie man sich das durch die Ankündigungen vorgestellt hat aber verständlich ist sie durchaus. Rapid hat eine lange sozialistisch geprägte Tradition. Rapid ist ein Kind dieser Stadt und braucht die Stadt wie umgekehrt die Stadt Rapid braucht. Diese traditionelle Nähe wurde in der Laudatio von Michael Kramer auch genannt mit zuerst Anton Benya und danach Rudolf Edlinger. Und eben diese Tradition soll mit Christoph Peschek fortgesetzt werden. Rapid hat keinen einzelnen Geldgeber, Rapid hat viele. Und Rapid ist durch Christoph Peschek auch in der Stadtpolitik verankert. Mir gefällt's.

Was mich dagegen stört, ist Christophs Rückzug aus bisherigen Ämtern, denn dadurch würde eben dieser Kontakt schwinden. Aber vielleicht ist in dieser Sache ja noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn es steht ihm ein erfahrener Werner Kuhn zur Seite, sodass vielleicht doch das eine oder andere Tor zur Stadtregierung geöffnet bleiben kann.

Rapid hat auch den Vorvorgänger des neuen Allianz-Stadions, die Pfarr-Wiese selbst geplant. Hier ein Skizze aus der Festschrift aus dem Jahr 1919. Der Neubau im Jahr 1911 war zu Saisonbeginn noch nicht fertig und man absolvierte im Herbst alle Auswärtsspiele und erst im Frühjahr alle Heimspiele. Es folgten ein Meistertitel nach dem anderen. Möge das bei dem neuen Projekt der Rapid-Familie wieder so sein.
Grundriss der Pfarrwiese


Sonntag, 23. November 2014

Die Pleite von Grödig

2014-11-22 16:00 Grödig-Rapid 3:1

Grödig ist für Salzburg wie die Südstadt für Wien: wenig Fußballbegeisterung (außer vielleicht beim Präsidenten von Grödig), kaum Zuschauer, eine fußballerische Wüste. Sicher ein Drittel der Zuschauer waren mitgereiste Rapidler. Der engagierte Stadionsprecher bemüht sich, so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen, aber es wirkt ein bisschen künstlich.

Beginnen wir daher mit den positiven Seiten. Einmal eine sehr entspannte Fahrt mit der Westbahn und Mittagessen mit zufällig mitgereisten Freunden im Restaurant "Johann" am Bahnhof. Gepäck ins Schließfach verstaut und mit Autobuslinie 25 nach Grödig. Bestes Fußballwetter, mild. Wir treffen Familie Pechacker aus Purgstall, und Figgi von OMS-Spaßvogel.
Rapidler aus Purgstall an der Erlauf
Weitere Bilder Statistik Weltfußball Bundesliga DerStandard

Wir erfahren, dass die neuen Tribünen von "DasGoldberg"-Stadion nach einem ausgeklügelten Baukastensystem einer Reinsberger Firma errichtet wurden, dass aber diese Firma durch diesen Auftrag in den Konkurs geschlittert ist.

Technisch ist der Aufbau sicher einwandfrei aber manchmal loht es sich doch, einen Architekten und nicht nur einen guten Handwerker mit solchen Projekten zu betrauen. Empfehlen können wir die Sitzplätze auf der Nordtribüne (Längsseite) nicht, denn die Anlage steht zu dicht am Spielfeldrand und die erste Reihe ist ca. einen Meter über dem Rasen. Man sieht daher die ersten Meter der Längsseite nicht, egal, wo man sitzt. Wenn sich also das Spielgeschehen zur Tribüne verlagert, sieht man nichts.

Daher reichen bei professionellen Aufbauten die Tribünen in den ersten Reihen bis zum Rasen (und haben keinen Sockel wie beim DasGoldberg-Stadion) und es hatte auch das Hanappi-Stadion zusätzlich einen leichten Knick in jeder Längsseite, der die Sicht auf der Haupttribüne deutlich verbessert. Daher sollte man sich in diesem Stadion eher hinter das Tor auf der Ostseite (Gästesektor) setzen, dort überblickt man das ganze Spielfeld ohne Sichtbehinderung.

Jetzt weiß ich auch, warum der Stadionrasen im Old-Trafford-Stadion eigentlich ein Hügel ist. Mit diesem Hügel ist der Rasen auf der Höhe der ersten Sitzreihen und das verbessert die Sicht nicht nur für die ersten Reihen sondern für alle Reihen.

Das alles ist viel interessanter als das Spiel, das so gar nicht nach unserem Geschmack verlaufen ist. Das Spiel war aus der Sicht eines Rapidlers alles andere als lustig anzuschauen. Hohe Fehlpassquote, früher Ballverlust und auf der Gegenseite ein sehr konstruktives Spiel. Natürlich kann man bei den Gegentreffern unserem Torhüter eine Mitschuld geben, aber dass es überhaupt zu solchen Situationen kommen konnte, dafür muss sich die ganze Mannschaft bei der Nase nehmen. Auch die Ausrede, dass die Spieler noch jung wären, kann man bei diesem Gegner vergessen, denn auch die Grödiger boten eine sehr junge Mannschaft auf.

Diese allgemeine Verunsicherung sind ein Rätsel. Man ist geneigt zu glauben, dass alles beim ungerechtfertigten Ausschluss von Mario Sonnleitner in Altach den Anfang nahm.

Unsere Stürmer Beric und Alar wirkten im Vergleich mit Huspek und Reyna eher langsam und phantasielos. Auch sind die Gegentore zwei und drei aus katastrophalen Fehlern der Verteidigung entstanden und nicht unbedingt durch eine großartige Leistung von Grödig. Fehler, die eine Verunsicherung der Mannschaft aufzeigt.

Der Abschied von Grödig ist daher leicht gefallen. Hier die Ansicht von der Autobushaltestelle:
DasGoldberg-Stadion nach dem Spiel
Nicht vergessen: die Weihnachtsfeier. Bitte auch Kopien der Mitgliedskarten oder wenigstens Namen und Mitgliedsnummer und Ablaufdatum mitschicken. Man weiß ja nie. Im Einladungstext steht, dass ein Mitglied eine Begleitperson mitnehmen kann. Das wurde in der Vergangenheit nie so genau genommen. Aber in Zeiten der Suche nach neuen Mitgliedern kann sich das ändern.

Freitag, 21. November 2014

Einladung zur Weihnachtsfeier

Am Montag, 15. Dezember um 19:30 (Einlass 18:00) findet die diesjährige Weihnachtsfeier des SK-Rapid in der Eventpyramide Vösendorf statt.

Hier ein Blick auf die Bühne und einen Teil des Saales aus dem Vorjahr:
Weihnachtsfeier 2013 des SK Rapid in Vösendorf
Weitere Bilder vom Vorjahr .  Vorinformation

Wir besuchen dieses Fest schon seit 11 Jahren und es war in jedem Jahr noch professioneller als im Jahr davor.

Auch, wenn Du als Leser dieses Newsletters nicht oft die Gelegenheit hast, ins Stadion zu gehen, plane dieses Event in Deinen vorweihnachtlichen Kalender ein. Es lohnt sich.

Was musst Du tun? Als Mitglied von EwkiL:Rapid oder des Klubs der Freunde schreibst Du eine Mail an ewkil{at}iam.at und gibst die Anzahl der gewünschten Plätze an. Wir stellen uns für Euch am kommenden Freitag um die Karten an. So schaut das etwa aus. Immer mit dabei sind Claus aus Petzenkirchen und Alexandra mit Schlafsack.

Hier gibts die besten Plätze für die Weihnachtsfeier
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Der Kartenpreis beträgt 60,- Euro und enthält ein 4-gängiges Menü und ein Getränk. Das Programm besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil präsentieren sich Gäste aus der Showbranche und es kommen Trainer und Präsident zu Wort. Im zweiten Teil zeigt die Mannschaft Mut und präsentiert sich in wechselnden Rollen, meist als Sänger.

Montag, 17. November 2014

Länderspielwochenende

2014-11-11 19:00 Training Nationalmannschaft

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Großes Publikumsinteresse beim Training der Nationalmannschaft. Auch der Präsident hat es sich nicht nehmen lassen, die Mannschaft beim Training zu besuchen.

Was allerdings die Mannschaft zwischen Dienstag und Samstag trainiert hat, wissen wir leider nicht. Das blieb dem Publikum verborgen.

2014-11-14 19:30 Rapid II - Neusiedl 1:2

Weitere Bilder Bericht Video Weltfußball
Zu Spielebeginn war im Hintergrund war das Happel-Stadion noch in Scheinwerferlicht getaucht, weil dort die russische Nationalmannschaft ihr Abschlusstraining absolvierte.
Die Überraschung des Abends war weniger das Ergebnis als der Schiedsrichter. Es war Frau Barbara Bollenberger. Die wird man sich merken müssen. Sie leitete das Spiel unaufgeregt, ahndete kleinere Fouls nicht, ganz im englischen Stil, souverän. Wir kennen sie schon vom Spiel gegen die Austria Amateure, wo sie als Lininenrichterin aufgefallen ist. Rapid II hat sich in der ersten Spielhälfte gleichrangig gezeigt, konnte aber in der zweiten Hälfte dem Druck von Neusiedl nicht standhalten (ganz im Gegensatz zum Spiel gegen St. Pölten).

Alle Amateur-Mannschaften mit Ausnahme der Austria Amateure befinden sich nahe der Abstiegszone. Es könnte schon sein, dass der doch beachtliche Altersunterschied zu den anderen Regionalligisten den Unterschied ausmacht und oft in der zweiten Halbzeit zu einem Leistungsabfall führt.

2014-11-15 18:00 Österreich-Russland 1:0


Weitere Bilder abseits.at Bilder abseits.at Weltfußball ÖFB DerStandard Kurier 90minuten.at

Allein diese einzigartige Kulisse war ein tolles Erlebnis und dann noch die Krönung durch die zwei Tore, von denen eines nicht gegeben wurde. abseits.at hat eine Spielerbenotung durchgeführt, hier zum Nachlesen. Aleksandar Dragovic führ diese Liste mit 10 Punkten an. Der russische Teamchef hat richtigerweise angemerkt, dass die Tabellenführung von Österreich in erster Linie auf Heimspielen beruht und da hat er Recht. Aber diese Tabellenführung gibt Selbstvertrauen und Zuversicht und wir freuen uns schon auf die nächsten Spiele.

Wir treffen und regelmäßig vor den Spielen in wechselnden Lokalitäten. Diesmal haben wir das Gasthaus Hansy am Praterstern ausgewählt. Das Essen war gut. Das wars dann aber auch schon. Die Preise sind ziemlich gehoben - offenbar der Lage angepasst. Die Bedienung führt ein eigenes Regiment und dient mehr sich selbst als dem Gast. Aus diesem Grund: eher nicht empfehlenswert.

Die Analyse in 90minuten.at lässt mich wie so oft fragen, ob ich und viele meiner Sitznachbarn in der Lage sind, das Spiel in diesen Details zu analysieren. Irgendwo dürfte mir noch eine Menge Taktik-Wissen und die Fähigkeit, das Spiel lesen zu können, fehlen.

Die Tabellensituation ist ohnehin sensationell genug. Aber es gibt auch Länder, die alle vier Spiele gewonnen haben. Was ihnen aber fehlt, ist der große Abstand von vier Punkten zum Tabellenzweiten. Nur England führt mit 6 Punkten. Hier die Punkte-Abstände der Tabellenführenden: Tschechien (3), Israel (1), Slowakei (3), Polen (3), England (6), Rumänien (1),  Österreich (4), Kroatien (0), Dänemark (1).


2014-11-16 19:00 Training Nationalmannschaft


Weitere Bilder
Die Mannschaft kommt mit etwas Verspätung, weil Marcel Koller noch bei "Sport am Sonntag" zu Gast war. Einige Spieler fehlen, darunter der Torschütze, Rubin Okotie aber auch Marc Janko, der schon nach Australien abgereist ist, sowie die verletzten Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger. Aber das Foto des Abends ist ein "echter Arnautovic" am Österreich-Trikot von Florian.

2014-11-17 19:00 Österreich-Brasilien


Weitere Bilder Weltfußball DerStandard
Ein sensationelles Spiel der österreichischen Nationalmannschaft, auf Augenhöhe mit dem fünffachen Weltmeister. Das Elfer-Tor von Aleksandar Dragovic (im Bild) kann wahrlich als das Tor des Jahres genannt werden kann. Es ist einerseits für Aleksandar wohl eine Art Krönung seiner Fußballer-Karriere, ein Tor gegen Brasilien geschossen zu haben, aber dieses Tor war darüber hinaus das einzige Gegentor, das Brasilien überhaupt im laufenden Jahr hinnehmen musste. Hut ab von unserem Team und seinem Trainer.

Dass wir hier gegen den fünffachen Weltmeister gespielt haben und durchaus das Potenzial zu einem Unentschieden in dem Spiel lag, speziell nach der großartigen ersten Hälfte, lässt die Niederlage durch ein Tor, dem ein zu ahndendes Foul vorangegangen war und einen praktisch nicht zu verteidigenden Schuss aus großer Distanz vergessen.

Der Star des brasilianischen Teams, Neymar hat einiges an Sympathien eingebüßt, als er durch eine extreme Spielverzögerung bei seiner Auswechslung in den Schlussminuten den Unmut des Publikums auf sich zog.

Als praktisch hat sich der Besuch im Centimeter vor dem Match in der Lenaugasse erwiesen, weil man von dort ohne Umsteigen mit der U2 direkt ins Stadion kommt. (siehe Bilder).

Zum Nachlesen

Österreich-Brasilien Eintrittskarte Österreich-Brasilien Stadionzeitung

Vorschau

Die Rapid-Weihnachtsfeier wird am Montag 15.12. stattfinden. Wo, das ist noch Sache von Verhandlungen.

Dienstag, 11. November 2014

Neues von der Homepage

Aktuelle Meldung: Mitgliederbefragung

Heute ist eine Einladung zu einer Mitgliederbefragung eingelangt, die noch bis Donnerstag läuft. Bei Interesse, bitte mitmachen:
http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=55928

Ein Konzept, zwei Sites

Unsere Homepage hat zwei Ansichten:
http://ewkil.rapid.iam.at und http://kdf.rapid.iam.at
Bei der Version für den Klub der Freunde gibt es spezielle Inhalte im Kapitel "Wir".

Struktur

Kalender
Vorschau
Rückschau
Kalendarium
Rapid
Erfolg
Fernsehen
News
Dokumente
Liga
Tabelle
Runde
News
News
Rapid
Rapid-Spiele
Bundesliga
ÖFBWeltfußball
UEFA
FIFA
FIFA (Österreich)
Sportnet
Laola1.at
Kamera

Wir
Wir
Über
Machmit
---
Grünzeug
Mitgliederversammlungen
Gäste
Neu ist eine Art Fußballzeitung. Tagesaktuelle Nachrichten können im Kapitel "News" ausgewählt werden. Viele Neuigkeiten über Fußball sind ab sofort auch direkt auf der Ewkil/Kdf-Seite zu finden. Es ist nicht mehr unbedingt notwendig, andere Seiten zu besuchen.

Zeitreise

Für die Freunde der österreichischen Nationalmannschaft sind jetzt auch deren Termine eingetragen (seit dem ersten Spiel am 12. Oktober 1902). Dieses Spiel war übrigens ein Freundschaftsspiel gegen Ungarn und wurde 5:0 gewonnen.

Wer sich in vergangene Tage zurückversetzen will, kann das zumindest im Kalender so tun:
Beispiel, das 3:0 gegen die DDR, die "Polster-Festspiele", das letzte Spiel von Österreich gegen die DDR am 15. 11. 1989, Trainer Hickersberger.

Über das Menü geht man in "Kalender" -> "Kalendarium" -> "1989" -> "11"
oder man gibt das Datum über die Kommandozeile ein:

http://ewkil.rapid.iam.at/kalender.aspx?date=1989-11
oder
http://kdf.rapid.iam.at/kalender.aspx?date=1989-11



Man sieht im Kalender nicht nur dieses Spiel (rot hinterlegt) sondern auch alle Begegnungen von Rapid in diesem Monat. Trainer war Hans Krankl. Es wurde fast alles gewonnen, auch die internationalen Begegnungen; nur gegen Salzburg setzte es eine Niederlage.

Was man im "Klub der Freunde" in diesen Tagen berichtet hat, kann man in dem Link zur Grünzeug-Ausgabe 301 nachlesen. 

Sonntag, 9. November 2014

Wir treten auf der Stelle

2014-11-09 Rapid-Austria 2:3



Eigentlich war - laut Homepage - die Liliputbahn schon in der Winterpause aber das schöne Wetter machte es möglich, dass wir sogar noch jetzt, im November mit dieser Kutsche des Kleinen Mannes zum Stadion fahren konnten. Mit uns kamen immerhin 28.200 weitere Fußball-Interessierte, der beste Besuch bei einem Heimspiel in diesem Jahr.

Eine wie immer tolle Choreografie des Block-West leitete eine weniger tolle erste Halbzeit ein. Rapid war nervös und kam kaum vors gegnerische Tor. Damari machte den Unterschied. Mit einem energischen Vorstoß über die rechte Seite platzierte er einen Schuss aus eigentlich aussichtsloser Position aber er hat es probiert und hatte Glück, denn Novota schlüpfte der Ball zwischen den Händen ins Tor.

Vielleicht hat der eine oder andere sich gefragt, wie wohl Mario Sonnleitner in dieser Situation gehandelt hätte.

Und auch beim 2:0 war Damari derjenige, der eine Flanke als erster angenommen hat, nachdem der Ball bereits an einer ganzen Reihe von Verteidigern vorbei geflogen war.

Die sonderbare Fußball"begeisterung" nach dem 2:0 im Austria-Sektor mit gezielt in den Sektor E abgefeuerte Leuchtraketen (siehe Link "Bilder") machte sogar einen Aufmarsch der Polizei erforderlich.

Dass dann in der zweiten Hälfte Rapid mehr Sicherheit im Spielaufbau zeigte, wurde auch nicht gleich belohnt, denn Royer erhöhte kurz nach seiner Einwechslung zum 3:0. Der Exodus der Zuschauer, die sich offenbar den Formel-I-Start anschauen wollten begann. Und sie versäumten, dass dann Rapid durch Alar mit einem schönen Heber zum 3:1 verkürzte und danach Beric einen fast schon von Lindner gefangenen Ball ins leere Tor beförderte.

Trotz weiterer Chancen gelang der Ausgleich nicht. Dennoch insgesamt - wie so oft - eine gute Leistung von Rapid aber wieder keine Punkte.

Berichte und Bilder zum Spiel
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Statistik und Video wird erst morgen publiziert und wird dann auch im Kalender von EwkiL auf http://ewkil.rapid.iam.at zu finden sein.

Statt einer Aufholjagd tritt Rapid auf der Stelle und wird seinerseits von Altach überholt und auch Sturm ist nur wegen der geringeren Zahl geschossener Tore einen Platz hinter Rapid.

Länderspielpause

Montag (10.11.), Dienstag (11.11.) und nach dem Russland-Spiel am Sonntag (16.11.) kann man der Nationalmannschaft jeweils um 17:00 beim Training beim Happel-Stadion zuschauen.

2014-11-15 18:00 Österreich-Russland

Von bisher 2 Spielen gegen Russland gab es keinen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. (Mit der UdSSR gab es 15 Begegnungen, davon 4 Siege, 4 Unentschieden und 7 Niederlagen.)

2014-11-18 19:00 Österreich Brasilien

Von bisher 8 Spielen gab es - wie gegen Russland - keinen Sieg, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen.

Eigentlich eine klare Ausgangslage in beiden Begegnungen: wir sind der Underdog - wieder einmal. Aber da uns heuer mit dem Unentschieden gegen Uruguay schon eine kleine Sensation gelungen ist, warum nicht am kommenden Länderspiel-Wochenende auch.




Samstag, 8. November 2014

Altach-Training-Shoperöffnung-Rapid II

2014-11-02 Altach-Rapid 0:2

Dieses Spiel stand ganz im Zeichen von Dieter Muckenhammer, der in einer einmaligen Aktion Mario Sonnleitner in der ersten Minute vom Feld schickte und damit den Spielausgang wesentlich mitbeeinflusste. Die Kommentatoren waren sich in dieser Szene ziemlich einig, dass "rot" in dieser Szene völlig unangebracht war.

Dieter Muckenhammer leitete seit 2012 sechs Spiele von Rapid und war bisher in seiner Spielleitung eher unauffällig. 3 Siege, 1 Unentschieden und zwei Niederlagen, davon aber eben die gegen Altach.

2014-11-02 14. Runde Altach A 0:2
2014-09-20 9. Runde WAC H 3:0
2014-04-27 34. Runde RB H 2:1
2014-02-16 23. Runde Admira A 1:2
2013-04-06 28. Runde Innsbruck A 1:1
2012-09-29 10. Runde Innsbruck A 2:0

Warum ein Schiedsrichter in einer so wesentlichen Entscheidung sich nicht mit seinen Assistenten an der Linie und mit dem 4. Schiedsrichter berät, ist nicht klar, zumindest hatte man nicht den Eindruck als hätte es eine solche Absprache gegeben.

Bei der nächsten Runde fehlen jedenfalls beide: Mario Sonnleitner im Spiel gegen die Austria und aber auch Dieter Muckenhammer pfeift kein Spiel in der Bundesliga und auch nicht in der Erste Liga. Nachdenkpause?

2014-11-06 10:00 Training

Weitere Bilder
Das Rapid-Training ist ein beliebter Treffpunkt von Fernsehteams. W24 ist wegen eines Interviews mit Zoran Barisic für die Rapid-Viertelstunde gekommen und auch Servus-TV war vor Ort.

Die zentrale Trainingseinheit war das Umschalteverhalten in den Angriff nach Ballgewinn. Dass dabei zuerst der Ball in der Verteidigung einmal quer gespielt wird, einfach, um die Lage zu sondieren und auf eine günstige Abspielmöglichkeit zu suchen, stört uns Zuschauer aber das Trainerteam weniger. Das ist Teil des Aufbauspiels.

Man sieht hier, beim Training, aus nächster Nähe, wie schwierig es ist, einen Ball anzunehmen und zu verwerten.

Dass auch beim Training nur ein Teil der Schüsse sein Ziel trifft, stört hier niemanden, weil das Treffen nicht die Leistung darstellt. Etwa so, wie man mit der Leistung von Rapid gegen Altach durchaus zufrieden sein kann aber eben nicht mit dem Ergebnis.

Es ist auch für die Spieler ein besonderes Glück zu treffen. Wäre es ein standardisierter, reproduzierbarer Vorgang, niemand würde sich über ein Tor freuen.

2014-11-07 16:00 Eröffnung des Fanshops im Stadion-Center

Um 16:00 war Verkaufsstart beim neuen Rapid-Fanshop im Stadion-Center. Das Gedränge war groß. Gleichzeitig gab es auch zwei Autogrammstunden, zuerst mit Christopher Dibon, Florian Kainz und Ján Novota und um 18:00 mit Deni Alar, Robert Beric und Louis Schaub.

Der Fanshop wir auch am Sonntag geöffnet sein.

2014-11-07 18:05 W24-Rapid-Viertelstunde

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Inhalt: Rapid schießt sich ein; Fan-Fragen; Glavinic wechselt die Seiten; Rapid News

2014-11-07 19:30 Rapid II - St. Pölten Juniors 1:0

Bei leichtem Nieselregen und wenig Publikum zeigte sich die Rapid II von ihrer besten Seite. Das Ergebnis ist sehr schmeichelhaft für die St. Pöltner. Gab es in der ersten Halbzeit noch vereinzelte gefährliche Konter der Gäste, war die Überlegenheit von Rapid II in der zweiten Hälfte sehr deutlich. Die Zweikämpfe wurden zu einem großen Teil gewonnen. Die letzten Spiele von Rapid II wurden überwiegend in der zweiten Hälfte verloren. In dieser Begegnung zeigte die Mannschaft, dass sie auch in der zweiten Halbzeit nachsetzen kann. Das tolle Tor von Albin Gashi nach einem Sololauf belohnte die Mannschaft für ihren Einsatz. Gerhard Niederhuber sieht Gashi schon in der Kampfmannschaft.

Unsere Chronik

Weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage http://ewkil.rapid.iam.at - "Rückschau" (letzter Monat), "Vorschau" (nächster Monat) und "Kalendarium" (Monatsauswahl). Alle Termine, die Rapid und die österreichische Nationalmannschaft betreffen sind dort zu finden. Zu den Spielen gibt es auch Links zu Berichten aus der Presse, von Weltfußball und von Rapid. Man sieht, wer bei dem Event beteiligt war und auch Spielergeburtstage sind eingeblendet. Weiters gibt es ein tägliches Bild von der Stadion-Baustelle. Der heutige Tag ist blau hinterlegt, das Wochenende rot.